AGB

§ 1 Geltung der Bedingungen

Bei der Wild2000 gbr, Johann-Priem-Straße 21, 90411 Nürnberg, handelt es sich um die Veranstalterin des „Nürnberg Pop Festivals“.
Mit dem Kauf einer Eintrittskarte geht der Besucher mit der Veranstalterin ein Vertragsverhältnis ein, für welches ausschließlich die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten.

§ 2 Zutritt zum Festival

a) Der Einlass zu den einzelnen Spielstätten des Festivals ist nur mit gültiger Eintrittskarte erlaubt. Nürnberg Pop wird zu der Veranstaltung auch Jugendliche unter 18 Jahren zulassen, sofern sie sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten befinden. Jugendlicher und Begleiter müssen neben dem “Muttizettel” ihre Personalausweise/Reisepässe, sowie die gut lesbare Ausweiskopie eines Erziehungsberechtigten vorlegen, auf welcher dessen Unterschrift ersichtlich ist. Sie werden ein gesondertes Band für den Zugang erhalten (“MUTTIZETTEL” hier herunterladen, der in zweifacher Ausführung beim Bändchentausch vorzulegen ist). Die jeweiligen Veranstaltungslokalitäten haben im Rahmen der ohnehin bestehenden Einlasskontrolle eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, dass Jugendlichen ausschließlich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten Zugang gewährt und ausschließlich dem Alter entsprechende Getränke zugänglich gemacht werden. Für etwaige Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz haftet Nürnberg Pop nicht.
Die Veranstalterin behält sich hierbei jedoch das Recht vor, dem jeweiligen Besucher den Eintritt auch mit gültiger Eintrittskarte zu verwehren, sofern hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Sollte es sich um einen wichtigen Grund handeln, der in der Person des Besuchers liegt, hat dieser keinen Anspruch auf Erstattung des gezahlten Eintrittspreises, oder anderweitiger Ansprüche.
b) Die Veranstalterin behält sich weiterhin das Recht vor, einzelnen Besuchern den Zutritt zu den Spielstätten temporär zu verwehren, sofern diese überfüllt sind, um die Sicherheit anderer Besucher zu gewährleisten. In diesem Fall besteht für den Besucher ebenfalls kein Rückerstattungs- oder Schadensersatzanspruch.

§3 Veranstaltung

a) Die Veranstalterin kann das Festival bis zu Beginn des Festivals ohne Angabe von Gründe absagen. In diesem Fall hat der Besucher Anspruch auf Erstattung des Nennwertes der Eintrittskarte. Weitergehende Schadensersatzansprüche bestehen in diesem Fall nicht.
b) Sollte das Festival auf Grund von höherer Gewalt, behördlichen Auflagen oder gerichtlichen Entscheidungen abgesagt oder abgebrochen werden, bestehen für den Besucher keinerlei Ansprüche. Selbiges gilt auch für den Fall, dass das Festival auf Grund Gefährdung von Festivalbesuchern durch Fehlverhalten anderer oder einer drohenden Eskalation, durch große Menschenansammlungen abgesagt oder abgebrochen werden muss.
c) Die Veranstalterin behält sich weiter das Recht vor, das Festival oder einzelne Teile hiervon, örtlich und/oder terminlich zu verlegen, sowie Programmänderungen vorzunehmen, soweit dies für den Besucher zumutbar ist. Eine Verlegung oder Programmänderung wird die Veranstalterin rechtzeitig bekannt geben. Hieraus können seitens des Besuchers keine Ansprüche jedweder Art abgeleitet werden.
d) Bei dem Festival handelt sich um eine Musikveranstaltung. Es ist nicht auszuschließen, dass auf dem Festival daher ein hoher Schallpegel vorherrscht. Die Veranstalterin ist darum bemüht, Vorkehrungen zu treffen, damit dauerhafte Hör- und Gesundheitsschäden diesbezüglich vermieden werden können. Um den Schutz weiter zu gewährleisten, empfiehlt die Veranstalterin den Besuchern das Tragen von Ohrstöpseln. Diese werden durch die Veranstalterin bei den jeweiligen Spielstätten im Eingangsbereich kostenlos für Besucher im üblichen Rahmen abgegeben.
e) Den Besuchern ist es ohne ausdrückliche Genehmigung der Veranstalterin untersagt, auf dem Festival Video- und/oder Audiomitschnitte zu erstellen, oder erstellen zu lassen. Fotografien sind ohne Genehmigung der Veranstalterin nur für die private Nutzung gestattet.
f) In den Spielstätten gilt das jeweilige Hausrecht der Betreiber der Spielstätten oder der Veranstalterin.
g) Es dürfen keine Tiere in die Spielstätten mitgenommen werden.

§ 4 Haftung

a) Oben genannte Haftungsbeschränkungen und Ausschlüsse gelten nicht, bei grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Handeln der Veranstalterin, sowie nicht bei der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten durch die Veranstalterin. Bei der Verletzung von wesentlichen Vertragsverhältnissen haftet die Veranstalterin für jede Fahrlässigkeit, jedoch nur bis zur Höhe des vorhersehbaren Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist, z.B. der grundlose Abbruch des Festivals. Gegenüber Verbrauchern haftet die Veranstalterin auch aus Verzug und der von der Veranstalterin zu vertretenden Unmöglichkeit der Leistungserbringung für jede Fahrlässigkeit, allerdings ebenfalls nur bis zur Höhe des vorhersehbaren Schadens.
b) Die Haftungsbeschränkungen und Ausschlüsse gelten ferner nicht für Ansprüche, die wegen arglistigen Verhaltens der Veranstalterin entstanden sind und auch nicht für Ansprüche aus der Verletzung des Lebens, der Gesundheit oder des Körpers. Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG) bleiben unberührt.

§ 5 Rechte

Der Besucher genehmigt der Veranstalterin unentgeltlich und unwiderruflich, die Verwendung von Bildnissen und Stimmen für Fotografien, Sendungen und / oder Aufzeichnungen von Bild und / oder Ton, die von der Veranstalterin oder von deren Beauftragten in Zusammenhang mit dem Festival erstellt werden. Dies gilt auch für die anschließende Verwertung in allen gegenwärtigen und zukünftigen Medien.

§ 6 Schlussbestimmungen

a) Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
b) Sofern der Besucher Kaufmann, eine juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten Nürnberg.